Acht Prozent aller Spieleentwickler*innen sind trans, nicht-binär oder genderqueer. Diese Zahl stammt aus einer Umfrage aus dem Jahr 2021. In diesem Jahr wurde viel über ihre Identitäten geredet. Hinter dieser abstrakten Zahl stecken Menschen – Spieleentwickler*innen wie Mara Mehlitz, Isaac Baltsch und Jannik Boysen, die ihre Perspektiven in diesem Artikel teilen.
Im Diskurs der letzten Wochen ging es dabei eher um Gamer*innen und was sie opfern müssen, um trans Identitäten zu respektieren – und wenig um die Menschen, die sie leben. Dieser Diskurs schafft wenig Verständnis, ist aber ein notwendiges Übel, denn er macht Schmerz sichtbar. Manchmal Schmerz, den man einfach ignorieren will, um nicht selbst darunter zu leiden. Manchmal Schmerz, den man von außen nicht verstehen kann, und deshalb im schlimmsten Fall sogar Betroffenen abspricht.
Etwas viel schöneres, das mehr Sichtbarkeit verdient, sind die trans Menschen wie Mara Mehlitz, Isaac Baltsch und Jannik Boysen, die an Spielen arbeiten, ihre Perspektive mit der Welt teilen oder schlicht Spaß an Videospiel-Entwicklung haben – und mehr authentische Repräsentation schaffen, die wir selbst erzählen. Repräsentation, die zeigt, dass die Welt mit mehr Diversität schöner ist.